Bürgschaft für Mängelansprüche / Gewährleistungsbürgschaft


Mittlerweile gehört es zum Tagesgeschäft, das Unternehmen speziell die, die in der Bauwirtschaft tätig sind, für einen Großteil Ihrer zu erbringenden Leistungen Sicherheitseinbehalte vertraglich vereinbaren müssen. Das heißt, dass der Auftraggeber einen Prozentsatz, meist zwischen 5 oder 10 Prozent der Auftragssumme oder der Schlussrechnung als sogenannte Sicherheitsleistung einbehält, für den Fall das Mängel am Gewerk auftreten. Dieser Betrag, dient dann der Sicherstellung von vertraglichen Verpflichtungen des Unternehmens. In der Regel können Unternehmen der Bauwirtschaft, diesen Sicherheitseinbehalt in Form von Bürgschaften ablösen. Die Forderung der Auftraggeber nach Bürgschaften ist nicht unbedingt ungewöhnlich. Aber gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen hat dies zur Konsequenz das die Finanzstruktur des Unternehmens wesentlich beeinflusst wird. Wird das Bürgschaftsvolumen auf das Kreditobligo angerechnet, kann dies bei Unternehmen häufig zu Liquiditätsengpässe kommen.

Zielgruppe


  • Bauhandwerker

  • Bauunternehmen

  • Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus

  • Bauträger und Generalunternehmer

  • Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus.

  • Kontaktformular



    Vorteile der Gewährleistungsbürgschaft

     

  • Keine Inflation

  • Im Regelfall muss der Sicherheitseinbehalt nicht verzinslich angelegt werden. Das heißt für Sie, ihr Geld verliert durch Inflation an Wert. Nach 4 Jahren (VOB) oder 5 Jahren (BGB) Sicherheitseinbehalt ist Ihr Geld also weniger Wert als heute.

  • Mehr Liquidität

  • Lassen Sie einen Sicherheitseinbehalt stehen, verringert sich Ihre Liquidität. Höhere Barmittel heißt für Sie geringere Betriebsmittelkredite in Anspruch nehmen zu müssen (Dispo- oder Kontokorrentkredit).

  • Entlastung der Kreditlinie

  • Durch Inanspruchnahme einer Bürgschaft entlasten Sie Ihre Kreditlinie. Dadurch stärken Sie Ihre Verhandlungsbasis gegenüber Ihrer Bank bei Kreditverhandlungen

    Wichtige Infos

    Die Grundlage für einen Werkvertrag ist geregelt in §§ 631ff. BGB. Sicherheiten können nur verlangt werden, wenn dies im Vertrag vereinbart wird. Dies ist dann möglich wenn z.B. die Geltung der VOB/B für den Vertrag vereinbart wird.

    Weitere wichtige Gesetzestexte

  • § 634 BGB Rechte des Bestellers bei Mängeln

  • § 634a BGB Verjährung der Mängelansprüche

  • § 13 VOB/B Mängelansprüche