Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für die Werbebranche

Allgemeines

Die Werbebranche steht mehr denn je im Mittelpunkt des Wirtschaftskreislaufes. Von Werbeslogan´s in Zeitschriften bis hin zu TV-Werbekampagnen, kaum ein Produkt kommt ohne entsprechende marketingtechnische Werbung mehr aus. Von Werbefachleuten wird nicht nur Kreativität, sonder auch die technische Umsetzung der von Ihnen entworfenen Werbekampagnen gefordert. Dies fordert von den Werbefachleuten eine hohe künstlerische und technische Kompetenz.

Die Haftungsrisiken die in diesem Zusammenhang bestehen sind vielfältig. Dies reicht von Urheber-, Persönlichkeitsrechtsverletzung bis hin zu Markenrechtsverletzungen. Mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung können sich Betriebe der Werbebranche gegen entsprechende Vermögensschäden absichern.

Besondere Leistungsmerkmale

Die unten stehenden Leistungserweiterungen, werden derzeit nur von einem Versicherer angeboten.

"Offene Deckung"

Für den Kunden heißt das: Die Deckung wird auf die im Antrag stehende Berufsbezeichnung/Tätigkeit bzw. auch auf eine Kombination verschiedener Tätigkeiten abgestellt. Eine abschließende Beschreibung des Versicherungsschutzes entfällt. Damit sind auch Veränderungen und Aufnahmen von Tätigkeiten des Kunden während der Vertragslaufzeit automatisch mitversichert. Ausgenommen vom Versicherungsschutz sind Pflichtversicherungen wie z.B. Berufshaftpflicht für:

  • Rechtsanwälte
  • Steuerberater
  • Versicherungsvermittler

  • Eigenschaden-Deckung

    Im Gegensatz zur Drittschaden-Deckung, sichert die Eigenschadendeckung Vermögensschäden ab, die dem Versicherungsnehmer durch einen Mitarbeiterfehler selbst entstehen. Mögliche Konflikte mit Mitarbeitern werden dadurch im Vorfeld schon vermieden. Die Eigenschaden-Deckung ist bei einigen Betriebsarten bereits Bestandteil des Versicherungsschutzes wie z.B. Werbeagenturen.


    Beispiel

    Der Mitarbeiter der Abteilung Einkauf, Herr X, ordert vor seinem 2-wöchigen Urlaub eine Lieferung von 200 Laptops. Leider vergisst er bei der Urlaubsübergabe seinen Kollegen, Herrn Y, darüber zu informieren, dass die Bestellung bereits getätigt wurde. Herr Y bestellt in der Zwischenzeit weitere 200 Laptops. Das versehen fällt rechtzeitig auf und die zweite Lieferung kann storniert werden. Es fallen jedoch Stornokosten in Höhe von 3.000 € an.


    Mitversicherung von Rechtsdienstleistungen

    Seit dem Inkrafttreten des Rechtsdienstleistungsgesetzes zum 1.7.2008 wird seitens des Gesetzgebers die Zulässigkeit der außergerichtlichen Rechtsberatung anerkannt, sofern diese als Nebendienstleistung erbracht wird. In der Vermögensschaden-Haftpflicht ist diese bei Dienstleistung ohne Beitragzuschlag bereits mitversichert.


    Interims-Management

  • Wahrnehmung von Projektleistungs- und Managementaufgaben (Interims-Management).

  • Eigenschäden

    Im Gegensatz zur Drittschaden-Deckung, sichert die Eigenschadendeckung Vermögensschäden ab, die dem Versicherungsnehmer durch einen Mitarbeiterfehler selbst entstehen. Mögliche Konflikte mit Mitarbeitern werden dadurch im Vorfeld schon vermieden. Die Eigenschaden-Deckung ist bei einigen Betriebsarten bereits Bestandteil des Versicherungsschutzes wie z.B. Werbeagenturen.

    Eine Kombination der verschiedenen Risiken (Grafik-/Webdesigner, Event- und PR-Agentur, Werbeberater und Werbeagenturen) ist möglich.


    Mögliche Schadensfälle

    Grafik-Designer/Web-Designer

  • Verletzung von Urheber- und sonstigen geschützten Rechten durch Übersehen,
  • Durch eine fehlerhafte Recherche müssen Werbedrucksachen vom Markt zurückgezogen und vernichtet werden,
  • Beantragung eines falschen Domain-Namens: Durch diesen Fehler muss die Domain zurückgekauft werden.

  • Eventagentur (Drittschäden)

  • Veröffentlichung falscher Veranstaltungstermine
  • Falsche Buchung von Räumen und Sachen (z.B. Veranstaltungsräume….)
  • Fehler bei der Buchung von Personen (Moderator, Künstler etc.)

  • Eventagentur (Eigenschäden)

  • Aufgeben von Inseraten in falschen Zeitungen
  • Fehler bei der Gestaltung von Flyern
  • Fehlerhafte Druck-, Text- oder Farbfehlern in Probeanzeigen
  • Übersehen von Umsetzungsmängeln bei Erteilung der Druckfreigabe
  • Veröffentlichung von nicht auftragsgemäß gestalteten oder getexteten Anzeigen

  • PR-Agentur (Drittschäden)

  • Veröffentlichung falscher Veranstaltungstermine
  • Fehler bei der Anberaumung von Pressekonferenzen
  • Imageschäden durch eine fehlerhafte Pressemitteilung
  • Verletzung von Urheber- und sonstigen geschützten Rechten durch Verwenden nicht genehmigten Bild-, Ton- oder Textmaterials

  • Werbeberater (nur Drittschäden)

  • Verletzung von Urheberrechten bei Werbemitteln
  • Weitergabe von Betriebsgeheimnissen
  • Wahl des falschen Mediums (z.B. TV statt Radio)
  • Wahl falscher Zielgruppen dadurch Imageschaden
  • falsche Strategie für das Unternehmen

  • Werbeagentur (Drittschäden)

  • Verletzung von Urheberrechten bei Werbemitteln
  • Verstöße gegen Wettbewerbsvorschriften (müssen erkennbar sein)
  • falsche Entwicklung und Pflege von Kundenservern
  • Löschen von Daten Dritter, Weitergabe von virenbehafteter Daten
  • ehraufwand durch Fehler bei der Leitung von Projekten (z.B. verspätete Einbeziehung von Fachabteilungen)

  • Werbeagentur (Eigenschäden)

  • Aufgeben von Inseraten in falschen Zeitungen
  • Fehler bei der Gestaltung von Flyern
  • Fehlerhafte Druck-, Text- oder Farbfehlern in Probeanzeigen
  • Übersehen von Umsetzungsmängeln bei Erteilung der Druckfreigabe
  • Veröffentlichung von nicht auftragsgemäß gestalteten oder getexteten Anzeigen